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    <title>Bauchgefühl</title>
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    <description>Die ersten Jahre seiner Adoleszenz verbringt man damit, alles zu tun, damit einen irgendwer angreift. Man schärft seine Spritzigkeit und verzichtet sich essentechnisch einen Wolf, um in Shape zu bleiben. Ein Riesenaufwand, nur damit sich wer anderer denkt: oh, die ist gut, die will ich angreifen. Irgendwann ist man schwanger. Und denkt, man kann nun völlig druckfrei muffig, blad und fad werden. Man wombelt sich gemütlich mit der Babywampe durchs Leben und tut gar nichts mehr, ausser seine möglichst uninteressierte Ausstrahlung zu pflegen. Was passiert? Wildfremde Menschen machen Quietschgeräusche und grapschen einen an. Ich glaube, in den letzten paar Monaten hat mir kein Mensch mehr in die Augen geschaut. Der Bauch ist der Chef, und die, die dranhängt ist ausgelöscht. Ich bin zornig und plane, später auf der Strasse Leute anzufallen und sie zu zwingen für meinen irgendwann entbundenen, nie mehr wegzukriegenden Speckbauch huldigende Volks- und Kirchenlieder zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 14. Mai 2008</description>
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    <dc:date>2008-05-19T09:43:00Z</dc:date>
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    <title>Hochzeitsnacht</title>
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    <description>Im Mai heiraten alle. Ich ja nicht, mir hat auch noch kein Schwein jemals einen Antrag gemacht. Aber es warat einerseits wegen der Geschenke, und dann wegen der romantischen Hochzeitsnacht. Um die fall ich um. Ist vielleicht eh überwertet. Die Viva Moderatorin Gülcan und der Volksmusiker Stephan Mross zum Beispiel hatten in der Hochzeitsnacht keinen Sex. Also miteinander schon gar nicht, aber auch nicht mit ihren jeweiligen Ehepartnern. Laut einer deutschen Umfrage haben mehr als 60 % keinen Sex in der Hochzeitsnacht, ich schätze, die anderen 40 % schnaxeln aus purem Trotz. Mir ist die Geschichte einer Bekannten zu Ohren gekommen, die ihren neuen Ehemann zuerst in eine Badewanne mit Eiswürfeln warf, um ihn auf die Promilleanzahl runterzukühlen, die einen Hochzeitsständer biologisch ermöglicht. Ob er ihr dann die Nacht der Nächte zu bescheren im Stande (haha) war, bleibt zweifelhaft. Ihre Mutter hat mir erzählt, sie hätte sie noch nie soviel weinen sehen, wie am Tag danach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 7. Mai 2008</description>
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    <dc:date>2008-05-19T09:40:00Z</dc:date>
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    <title>Talk</title>
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    <description>Frauenrunde. Man unterhielt sich über den möglichen Blödsinn, der so beim Sex geredet wird. Abseits der von den Medien kolportierten Ja, Ja, Baby, machs mir  Sager gibts allerhand Interessantes, was einem verbal entkommen kann. Eine erzählte von ihrem Partner, der die ersten paar Male Sex recht eintönig mit den Worten Ärgstens! Ärgstens! zu untermalen verstand. Bzw. als es vorbei war, gabs noch ein Na, ärgstens als Nachschlag. Es kostete sie einiges ein sensiblen Gesprächen, um ihn dazu zu bringen, das zu unterlassen. Lieblingsgeschichte des Abends war folgende Begebenheit, die eine Bekannte über ihre Urlaubsliaison zu berichten hatte. Der beendete den Akt jedes Mal mit dem Stossseufzer:  Danke, Daniela. Wäre kein Problem gewesen, hätte sie nur Daniela geheissen. Schön war auch die Geschichte, als der One-Night-Stand von einer fragte: Und, hat es der Mutti auch gefallen? Sie gab ihm noch einmal die Brust  und sah ihn dann nie mehr wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 30. April 2008</description>
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    <dc:date>2008-05-04T21:12:00Z</dc:date>
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    <title>Schoaf</title>
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    <description>Um nach Stellen zu suchen, die als Inspiration zur Kolumne dienen könnten, habe ich mir unlängst Charlotte Roches Roman Feuchtgebiete zu Gemüte geführt. Man sucht zwar vergeblich nach einer echten Geschichte zwischen den Buchdeckeln, aber HEY! Was ich da lesen durfte - und das sage ich voll Bewunderung  war wirklich das Grauslichste, was ich je von irgendjemanden, noch dazu von einer Frau, in Buchstaben verfasst konsumiert habe. Körpersäfteverarbeitungsmarotten jeglicher Art und in jeder Situation von Anderen fand ich je nach dem wens betraf immer entweder ganz geil oder saugrauslich. Ich bin eine von der Sorte, die Wegschauen muss, wenn ein verliebtes Paar sich in der Strassenbahn gegenseitig die Pickeln ausdrückt. Frau Roche hat mich körpersäftemässig befreit. Popeln statt lieb sein! Schorf mach schoaf! Nein, stimmt nicht. Ich lüge. Ich finds immer noch grauslich. Ach, hätt ich doch das Buch nicht gelesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 23. April 2008</description>
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    <dc:date>2008-05-04T21:10:00Z</dc:date>
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    <title>Essen für Sex</title>
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    <description>Heute widmen wir uns der kleinen Warenkunde, damit wir dem Frühling helfen können, sich auch libidomässig bemerkbar zu machen. Es ist der Zink. Zink ist der Geilmacher. Den finden wir in Erdbeeren, Chili, Austern, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Nelken, Petersilie, Pfeffer, Schokolade, Sellerie. Achja, und Senf, der erhöht das Stehvermögen. Also nicht das Allgemeine am Würstelstand, sondern das andere. Um es am Abend orgiastisch krachen zu lassen, reicht also ein Wokgericht, in das man alles reinhaut, mit Austern als Opener und Schokolade und Erdbeeren zur Nachspeise. Ich habe auch einen Tipp, wenn es eine altermässig ungleiche Paarung betrifft: Fenchel macht ältere Männer scharf, bei Überdosierung führt er allerdings zu Halluzinationen. Wer mal den Opa im Fencheldilirium beruhigen musste, weiss, wovon ich spreche. Kaffee macht übrigens nach einem kurzen Koffeinkick auf der Langstrecke müde, ebenso Innereien. Die Kuttelwurst als Ladykiller ist daher nirgends literarisch erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter &lt;/a&gt;vom 16. April 2008</description>
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    <dc:date>2008-05-04T21:07:00Z</dc:date>
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    <title>Krochasex, Oida</title>
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    <description>Grüss Gott, ich bin die, die im österreichischen Blätterwald als allerletzte auf den Krocha-Zug aufspringt. Das liegt daran, dass ich eine alte Oma bin, und Zeit brauchte für Recherche für das Thema: der österreichische Krocha und seine Beziehung zum Sex. Ich wurde fündig in Tulln an der Donau und konnte eine 16jährige Krocharin interviewen (mit Palästinenstertuch, die Frage, was ihrer Meinung nach die Palästinenser sind, blieb unbeanwortet). Wie ist der Sex einer Krocharin? Eh fixxxx, Oida Was soll das heissen? Die Krocha wolln die Weiba, die Krocharinnen schaun aber eher amoi, Oida. Ist das eine grundsätzliche Einstellung, typisch für das Krochawesen? Wieso, oida, gschmust wiad scho, ned nua mit Krocha. Aha, das heisst, ihr seid offen für andere Kulturen? Jo, weil wanns passt, dann BAM, Oida. Ich dankte für das Gespräch. Das wird keine neue sexuelle Revolution, so gehts Backstage in der Staatsoper auch zu. Ende der umfassenden Studie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter &lt;/a&gt;vom 9. April 2008</description>
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    <dc:date>2008-04-14T10:35:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4837467/">
    <title>Spechteln</title>
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    <description>Ich weiss schon, es ist müssig, sich mit irgendwelchem Promi-Intimbeichten-Zeug zu beschäftigen. Zumindest nicht mit Intimbeichtenzeug österreichischer Prominenzimitationen der Kampfklasse Gnade! Aufhörn! Aber das Folgende muss ich jetzt irgendwie doch verarbeiten: Irgendwo war jüngst ein Interview zu lesen, in dem Frau Schanin Schiller stolz ausposaunte, ihr Mann, der Herr Schiller, würde, stehe sie nackt im Bad, nach all den Jahren immer noch spechteln. Das wollt ich zwar echt nicht wissen, beiden sei aber ihr Glück vergönnt. Nur läuft seither meine Fantasie Amok: Wo steht die Langzeiterotik ähnlich unter Dampf?  Spechtelt Herr Rosenkranz seiner Barbara nach? Eva Steiner ihrem Gusi? Das First Couple HeiFi und MarFi sich gegenseitig?  Man weiß nichts näheres, Gott sei Dank. Ich hoffe sehr, da niemals Details zu erfahren. Obwohl man sich in manchen Fällen auch so sicher sein kann. Wenn z. B. Karl-Heinz Grasser allein mit sich im Bad ist: Der spechtelt garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 2.4. 2008</description>
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    <dc:date>2008-04-04T08:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4837462/">
    <title>U-Bahn-Busen</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/4837462/</link>
    <description>Albtraum - Geschichte mit Happy End wurde mir zugetragen: Frau R. war zu einem klassischen Inszenierungessen von Freunden geladen, wenn die der Meinung sind irgendwer würde fantastisch zusammenpassen. Tatsächlich, der Auserkorene glurrte immer wieder heftig errötend zu ihr herüber. Schnell soff sie ihn sich schön und zog mit ihm ab in die Hapfe. Nach einer durchaus erfolgreichen Nacht erkundigte sie sich bei ihm, was genau ihn denn so glurren lassen lies des Abends. Du bist der U-Bahn-Busen, bekam sie zu hören. Vor einem Jahr im Sommer fiel ihm in der U6 auf, dass die Brust der Dame neben ihm seitlich aus dem hochsommerlichen Kleid ragte. Er traute sich aber damals nichts zu sagen, und als sie ausstieg, sah ihr lange noch nach, ihr und der wippenden Brust. Und fragte sich seitdem oft, wie es ihr wohl noch ergangen war an jenem Tag, an dem er so feige war. Sie stutzte, weil sie sich an keinen Busen Faux Pas erinnern konnte, haute ihm dann eine übern Schädel, zum Schluss gabs Versöhnungssex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 26.3.2008</description>
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    <dc:date>2008-04-04T08:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4800475/">
    <title>Hans und Ernst</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/4800475/</link>
    <description>Ein Bekannter lies sich von seinem Makler ihn in eine hässliche, überteuerte Wohnung schleppen. Er wollte schon gehen, da entdeckte er an der Wand des Schlafzimmers ein Zeichen, in der Form zweier umgedrehter Augenbrauen. Wohl ein Mal der sexuellen Vorliebe der Vormieterin, so der Makler. Die Lady behielt immer die Pumps an und stützte sich beim Sex an der Wand ab. Er mietete die Wohnung sofort. Wie geil war das denn! Er stellte die Couch genau gegenüber der Augenbrauen  und gab sich in den nächsten Wochen und Monate seiner Fantasien hin. War diese beschuhte Wildkatze blond oder braunhaarig? Wie lange brauchten die Wandnarben für ihre Tiefe? Was tat man mit ihr? Ob sie laut waren? War es nur einer oder hatte sie viele Liebhaber? Mehr Inspiration als diese Augenbrauen brauchte er nicht, er hatte viel Spass in dieser Wohnung. Jahre später fand er ein Foto in einem Küchenkasten. Hans und Ernst. Beide um die fünfzig. Die Vormieter. Zeit für eine neue Wohnung, dachte mein Bekannter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 19. März 2008</description>
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    <dc:date>2008-03-20T11:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4784689/">
    <title>Hansi</title>
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    <description>Es hat sich eine wahre Pokermania ausgebreitet. Da werden professionelle Dealer nach Hause bestellt, samt Tisch und Spielkarten, ein Hauch von Little Las Vegas fürs Wohnzimmer quasi. Eine aufgeweckte Pokerrunde spielte nicht um die gesetzlich erlaubten Cents, sondern um ihre Kleidung, man bewahrte sein Pokerface oft recht spärlich bekleidet. Kürzlich jedoch gab es einen kleinen Skandal: ein Betrüger war unter ihnen! Ein ehrloses Individuum, wir nennen ihn Hansi, spielte absichtlich so schlecht, dass er sofort nackig war und sich dann mit kaum verhohlenem körperlichen Vergnügen von den anderen Spielern und vor allem Spielerinnen anglotzen lies. Was für ein intimes neues Betätigungsfeld für einen Exhibitionisten. Aber: man war tolerant. Sie drehten für Hansi den Spiess um, er musste also nackt beginnen, und sich dann im Laufe des Abends ankleiden. Der Undankbare kommt aber jetzt nicht mehr zu den Spielen. Er steht jetzt lieber wieder im Stadtpark rum, bemäntelt, mit drunter nix. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im&lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt; Falter&lt;/a&gt; vom 12. März 2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-14T09:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4784684/">
    <title>Sex macht Laune</title>
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    <description>Ich wach jetzt wieder gamsig auf, mit einem Hauch Vorfreude auf den Tag. Der Frühling ist nicht weit. Das interessierte mich, immerhin Worte von jemanden, die seit Monaten auf Prozak grundelt. In den Wintermonaten ist Sex doch oft nur ein Punkt auf der To-Do-Liste, neben Familie, Beruf und Nahrungsaufnahme. Wenns passiert, ist das eh okay, aber man muss es sich vornehmen. Und auf einmal kommt ein Punkt im Jahr, an dem sich die Geilheit automatisch einstellt. Das ist praktisch und führt zu ausgeglichener Stimmung allerseits. Ich bekomme Visionen von independence-day-mässigen Riesentageslichtlampen, die das Land ab  nächsten Herbst bestrahlen und die Nation vor einem Einschrumpeln der Sinne bewahren. Man leidet ja unter den schlechten Launen der Leute, zusätzlich zur eigenen Muffeligkeit. Meine Freundin hat recht. Letztens strahlt mich die ewig zwiderwurzige Trafikantin an und SCHENKT MIR EIN BRIEFLOS!! Deren Sexpartner muss ein Wunderheiler sein. Werde den recherchieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 5. März 2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-14T09:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4757258/">
    <title>Drama</title>
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    <description>Ich bin ausgelöscht. Ein Nichts. Haltlos. Wie kams? Jeder kennt die Magie der Vertrautheit. Wie jene mit meinem ältesten und liebsten besten Freund aus Kindertagen. Seit 30 Jahren telefonieren wir täglich, wir teilten Wohnungen, Liebes- und Lebenskrisen, unsere Film-, Bücher-, Party- und Personenvorlieben. Politisch im selben Lager  sowieso. Wenn wir was zu streiten hatten, dann nur wer die Rechnungen bezahlen, oder wer jetzt bei den gemeinsamen Urlaubsreisen das Auto stellen darf. Liebe und Verständnis, ein Privileg einer echten symbiotischen Freundschaft. Man konnte sich mit der ganzen Welt anlegen, man wusste um die Geborgenheit dieser Verbindung. Bis gestern. Ich steh ur auf die Exmausi Lugner, die ist so ungeil, dass das geil ist. Sagt der einfach so. Meint das ernst. Und vernichtet mit einem Satz mein Selbstverständnis über seine Wasgeilmachtpunkte. Mausi geht nicht. Ich bin vernichtet. Zu schwach um zu kämpfen. Ich ruf ihn heut nicht an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter &lt;/a&gt;vom 26. Februar 2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-03-04T10:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4757251/">
    <title>Der Dildo</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/4757251/</link>
    <description>Eine Putzfrau hat irgendwie schon was mit Intimität zu tun, im Endeffekt ist sie diejenige, die nach Muttern am besten über einen Bescheid weiss. Vor ein paar Jahren durfte ich diesbezüglich einmal eine sehr brave Katholikin namens Maria in meine Wohnung einweisen, alle Räume wurden gezeigt, die wichtigsten Aufgaben besprochen. Just als wir im Schlafzimmer ankamen, tönte aus meinem Nachtkastel: ÖÖÖHHHRRRRR. Der Dildo, der unvermeidliche für Singles. Es ist zwar wurscht, ich trauert mich das schon zu sagen, aber ich habe den echt nur geschenkt bekommen, er blieb immer unbenutzt, er sah so ungemütlich aus. Ich hielt das Ding eigentlich für kaputt, aber anscheinend hatte es nur einen Wackler und musste just dann losgehen, als ich mit der, ich erwähnte schon, katholischen Maria im Schlafzimmer über Waschgänge filosofierte. Schweigen. Treuherzig blickte mir Maria dann ins Gesicht: Dein Mann auch tot? Ich war erleichtert. Ja, tot. sagte ich aus reinem Opportunismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter &lt;/a&gt;vom 20. Februar 2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
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    <dc:date>2008-03-04T10:33:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/4757244/">
    <title>Pfui Gack</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/4757244/</link>
    <description>Es ist ja nicht so, dass man dauernd vor Einfällen sprüht, so als Sexkolumnistin. Es kommt vor, dass man verzweifelt den Begriff Sex in die Google-Leiste hackt, in der Hoffnung, irgendwas Inspirierendes serviert zu bekommen. Das kann dann allerdings eventuell ein menschlicher Hintern sein, aus dem eine Gackwurst ragt. Was einem eigentlich nicht unbedingt als erstes zu Sex eingefallen wäre.  Dafür fällt einem ein, dass die Frau, die einem unlängst, als der Hund auf die Strasse schiss, ungefragt mitteilte, dass dieser Vorgang grauslich anzuschauen sei, so ganz unrecht nicht hatte. Obwohl man schon vorbildlich Sackerl bei Fuß gestanden ist. Und als nächstes fällt einem ein, dass es ja die früher strikt undergroundige Fetisch-Optiken wie der Latex-Bondage-Style inzwischen ins Werbe-TV und ins Musikvideo geschafft haben. Man hat dann, so als Sexkolumnistin, schon ein bisschen die Hoffnung, dass der kommerzielle Durchbruch des Gackwurst-Looks noch ein paar Jahre auf sich warten lassen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 13. Februar 2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-04T10:30:00Z</dc:date>
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    <title>Stil und Leidenschaft</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/4693699/</link>
    <description>Herrn H. freuten die Frauen irgendwie nimmer. Alles Öde, alles Banane, alles erlebt. Nach Analyse dieser unwerten Situation bekam er von seiner besten Freundin folgenden Tipp: Schau Dir die Mädels so an, als würdest du sie begehren. Damit gewappnet stürzte sich H. in die nächste Party. Tatsächlich, der Trick hatte was Autosuggestives. Frau K.s 10.000-Euro-Wurstsemmel-Popo wurde in seiner Wahrnehmung zu einem lasziven Lustfleischberg. Die versoffenen Augenringe von Frau G. wandelten sich zu sinnlich-sensitivem Ausdruck von Erotik. Die tittenlose Frau S. wirkte plötzlich inspirierend jungmädchenhaft. Herr H. bekam Spass an der Rückkehr seine Libido. Bis Frau M. vor ihm stand, einer Ex: Seavas! Ich sags dir, mein Scheidenpilz, nicht wegzubringen. Und neben meiner Fuffi hab ich ein eingewachsenes Haar, das ist so entzündet, dass es ausschaut als hätte ich eine dritte Schamlippe. Magst sehen? Nein,  Herrn H. freuten die Frauen irgendwie echt nimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne im &lt;a href=&quot;http://www.falter.at&quot;&gt;Falter&lt;/a&gt; vom 6. Februar 2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-10T18:50:00Z</dc:date>
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