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  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6061634/">
    <title>Kolumnen im Falter November 2009</title>
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    <description>Moni&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau Moni, beschloss eines Tages, sich wieder auf dunkel umzufärben. Neue Frisur, neues Leben, so wie beim Meinl. Huschte dann bei Nacht und Nebel zu ihrem Freund und läutete an der Wohnungstür. Als er öffnete, sah er sie nur im Halbdunkel und flüsterte: Bist deppert Iris, heut ist ja erst Dienstag, da kommt die Moni zu mir. Und was tat Moni? Sie spielte mit. Und zerrte ihn ins (dunkle) Stiegenhaus um ihn dort zu vernaschen. Angeblich wars so gut wie schon lang nimmer. Dann ist sie gegangen und hat sich ohne Erklärung nicht mehr bei ihm gemeldet. Wenn die Geschichte stimmt, find ich sie cool. Wieso mir so was nie passieren würde? Weil ich erstens der Typ Frau bin, der dann auf eine Szene machen besteht. Und zweitens hätte ich Todesangst davor, dass die Hausmeisterin uns beim Sex erwischt. Die feult mich eh schon seit Jahren an, dass unser Hund zu blad ist, ich möchte nicht wissen, was die dann über uns sagt. Na geh, wie schaun denn ihre Haare aus, heans. Oder: No? Sie hom jo goa kan Busen! Undenkbar. Aber wahrscheinlich gehts bei der Monigeschichte eh um was anderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 4.11.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sexstangerl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzte Woche hatte ich eine Mordsgaudi. Habe ein Spiel aus meiner Teenagerzeit ausgegraben, es heisst DER TOTALE SEXISMUS. Es geht darum, sich absolut jede Person beim Sex vorzustellen. Kindisch, okay, aber sauelustig. Also den Briefträger, die Frau in der Boutique, das ältere Pärchen, Freunde: absolut jeden. Da kommen ganz erstaunliche Perspektivenänderungen heraus, sogar wenn wer unsympatisch ist, kann er geil sein. Oder umgekehrt jemand fescher hat die erotische Nullaustrahlung. Also: sehr gut schnitt der versiffte Verkäufer in dem Ramschladen ab. Interessanterweise auch der totale Schnösel, dem ich normalerweise immer nur die Krawatte zerfransen will. Mit mir soll sich einer auskennen. Wie gings aus? Ich muss jetzt immer drei Häuserblocks weiter zur nächsten Bäckerei latschen. Weil in der unserigen arbeitet einer, der mich während meiner Fantasien gefragt hat, obs wieder sein gutes STANGERL sein darf. Und ich habe Hihihihi geantwortet. Nie wieder geh ich dort hin. Der glaubt jetzt sicher, ich bin entweder dämlich oder nymphoman. Derweil bin ich ja nur albern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 11.11.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TVsex&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gute am Fernsehprogramm ist, dass man es sich unter dem Gesichtspunkt visualisierter Soundtrack zum Schäferstündchen aussuchen kann. An so Sonntagen, wo man zwischen Tatort versus Rosamunde Pilcher gondelt, ist z.B. unbedingt die Rosi zu wählen. Flugs ist ein Lager im Wohnzimmer gemacht, mit warmer Decke und kalten Resteln vom Wochenende. Dann wird gepartnert, wie ich letztens die Beschreibung für dauerüberfällige Pflege des Sex in der Beziehung hören durfte. Einlullende Musik, zu der man auf keinen Fall genau hinhören muss (Störfaktor) und mit völlig wurschten Bildern, sollte man doch aus versehen zur Glotze schauen. Am Ende des Spasses kann man sich, wenn man möchte, noch dem Film widmen und hat genau null verpasst. Befriedigender gehts nicht. Wer grad härter drauf ist, nimmt halt den Tatort, da knallts dazwischen. Anders ist es mit Montag. Serie nach Serie, wenn man den Abend durchsteht verfällt man in so eine eigenartige Audistentrance. Will ich nicht missen, diese wöchentliche Hirnverschmurgelung. Wer mich Montags angreifen will, wird schockgefrostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 18.11.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karotte bitte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir was erzählen und dann Fortsetzung der Geschichte zu verweigern, ist arg. Eine Freundin kaute mir das Ohr diesbezüglich ab, dass es sexuell zwischen ihr und ihrer Partnerin nicht so groovt. Ich fuhr alles an theoretischem Lesbensexwissen auf, was ich konnte. Ich absolvierte persönliche Gespräche mit beiden, mit echtem Interesse und später mit Schauspielkunst auf Burgtheaterniveau, als dem mich das Problem nicht mehr interessierte. Seit ein paar Wochen rührt sich von denen keine mehr. Auf Nachfrage erfuhr ich, es ginge ihnen sexuell wieder besser, sie meiden aber ein wenig den Kontakt mit mir, weil ich eine von ihnen durcheinanderbrächte. Ich hätte sie dauernd so arg angeschaut. Guckuck! Das war mein Ich-bin-so-verständnisvoll-obwohls-mir-im-Endeffekt-blunzn-ist-Blick. Der ist halt so tauge. Ich bins! Die Hete!  Ich würde höchstens Ellen Degeneres nicht von der Bettkante stossen, aber auch nur deswegen, weil ich rausfinden möchte, ob man mit deren brillanten Hirn vögeln kann. Bitte ladet mich wieder ein. Ich kann einfach selber keinen so guten Karottenkuchen backen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 25.11.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-25T06:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6055334/">
    <title>Kolumnen im Falter Oktober 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6055334/</link>
    <description>&lt;b&gt;Heilsex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Freundin F. hat ein Rezept entdeckt, wie man die Libido wiederentdeckt. Das einzige was man dazu braucht, ist Zeit. Man nimmt also Urlaub und legt sich mit dem Partner ins Bett. Keine Bücher, keine Zeitungen, kein Radio und kein Fernseher. Aufstehen ist nur erlaubt für Toilette oder Essen. Aber dann gehts sofort wieder ab ins Bett. Nach etwa 30 Stunden wollte ich ihn nicht mehr erschlagen und ich begann mich für seinen Körper zu interessieren. Nach 3 Tagen hatten wir so guten Sex, dass ich den jetzt bitte wieder sehr oft wiederhaben will. Sie ist glücklich. Und sie will jetzt Sexberaterin werden. Ich bin mir nicht sicher, ob sich daraus ein lizenzfähiges weltumspannendes Geschäftskonzept entwickeln kann. Erstens hat kein Schwein so viel Zeit. Und zweitens weil ich das jetzt hier so banal hingeschrieben habe. Das wäre ja genauso, als würde ich die Metabolic Balance Leute um ihr Geheimnis betrügen, in dem ich rausposaune, dass die Leute weniger fressen sollen und wenn dann mehr Eiweiss und keine Kohlenhydrate oder Zucker. Würd ich aber eh nie tun, so was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 7.10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stilfrage&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bekannte datet ihren neuen Liebhaber einmal in der Woche für 2 Stunden Sex. Dann geht sie wieder nach Hause und ist Ehefrau und Mutti. Im Prinzip ist sie damit total rund, aber sie ist in einer, sagen wir, technischen Bredouille. Der Ehemann nämlich ist beim Sex busenfixiert. Der Liebhaber steht auf Vagina und Hintern und nimmt sich viel Zeit zur Betreuung der beiden. Eigentlich taugt ihr diese neue allumfassende Wertschätzung ihres Körpers sehr. Aber sie ist vorsichtig, denn sie muss gerade sehr flexibel sein. Es könnte sie verraten, wenn sie auf einmal Handgriffe und Stellungen ins Liebesspiel mit ihrem Mann bringt, die ihn aus der körperlichen Vertrautheit reissen und vielleicht stutzig machen könnten. Um ihre diesbezügliche Flexibilität zu schulen, riet ich ihr zum Kauf eines Zweitautos. Das alte hat Gangschaltung, das neue Automatik. Wenn sie beide regelmässig abwechselnd in Betrieb nimmt, ist es nur mehr eine Frage des Unterbewusstseins, wie souverän sie die beiden fährt. Sie findet, das ist ein saublöder Vergleich zu diesem schwerwiegenden Problem. Mir wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 14.10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nocke, amtlich&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kinderzimmer geht auf die Strasse hinaus. Dort verbringe ich im Moment meine Nächte. Ich möchte nicht darüber diskutieren, warum. Und während ich also beim einschlafen versuche, die nervige Guten Abend  gut Nacht  Melodie aus meinem Kopf zu bringen, die ich 2 Stunden lang summen musste, höre ich schon wieder dieses Geeier von der Strasse. In letzter Zeit parkt ein Auto immer vor dem Fenster und hat laut türkische Schmachtfetzen im Dauerloop spielen. Den Bass spürt man körperlich bis rauf in unsere Wohnung. Ich hab nichts gegen ausländische Folklore, aber noch weniger gegen Schlaf. Aayaaaaantsntsnts Irgendwann dann hats mir gereicht. Ich lief hinunter, klopfte ans angelaufene Fenster und unterbrach die zwei Liebenden bei dem, was sie grade taten, ernsthaft mit dem Satz: Geh bitte! Kaufts euch a Wohnung! Hab ich gesagt. Genau den Satz. Jetzt bin ich depremiert. Ich, weiss, man altert. Und dass man da als fade Nocken endet, die anderen Leuten den Spass versaut, war abzusehen. Aber dass das sogar vor meinem 40er passiert, ist ein Skandal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 21.10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sexdepp&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Bekannter von mir hat alles falsch gemacht. Also echt alles. Wenn man das so in einem Film sieht, denkt man sich, das ist unrealistisch, so doof ist keiner. Erstens hat er seine Freundin betrogen, mit zweitens genau der Frau, auf die die Freundin eh schon seit Monaten eifersüchtig ist und ihm unterstellt, die wäre interessiert. Wofür er vordergründig nichts kann, aber sie hat ihn dann doch auf die gute Idee gebracht, dem Verdacht nachzugehen. Erfolgreich. Dann ist er also mit der im Bett und hat es nicht geniessen können, weil er den Instantmoralischen gekriegt hat. Worauf er (Achtung!) Blumen kauft und nach Hause pilgert. Ungeduscht. Da steht er nun, blumenbeschmückt und seit langem wieder mal nach Sex riechend. Was soll ich sagen. Es dauerte 2 Minuten, bis er alles gestanden hat. Jetzt sind sie in Therapie. Er wegen dem Moralischen, sie weil er so patschert ist. Naja. Klassiker halt. Ich kenne ja wen, der mir immer sagt, er verstehe das Prinzip Eifersucht sowieso nicht, man solle sich doch freuen über den tollen Sex, den der Partner bekommt. Aber das ist eine andere Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 28.10.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchrezension f.den Falter&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SIMON BOROWIAK &lt;br /&gt;
&quot;SCHADE UM DEN SCHÖNEN SEX&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Eichborn Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der namenlose Icherzähler und sein wunderlicher Kumpel Cromwell kennen sich aus der Psychiatrie und haben dementsprechend je einen an der Waffel. Ein gemeinsamer Urlaub in Nizza dümpelt in der eher tristen und gleichzeitig saukomischen Welt der zwei Jammerlappen so dahin, bis eine bizarre Wende eintritt, als sich der unerbittliche Liebesversager Cromwell in die minderjährige Tochter der Hotelzimmernachbarn verknallt. &lt;br /&gt;
Es geht um Liebenkönnen, nicht mehr Liebenwollen und darum, wie man sich aufgrund früherer Unfälle in Liebesdingen ein kompliziertes Leben strickt, um nicht mehr zu straucheln. Soll heißen: Während man über diese zwei eigenartigen Typen lacht, mit denen man sich so gar nicht identifiziert, kann man sich auf eine eigentümliche Art und Weise ziemlich ertappt fühlen. &lt;br /&gt;
Hier ist das Schrullige treffliche Pointe. Selten war Schwermut so lustig, Losertum so spannend und dar­über hinaus auch noch poetisch. Wenn man unsensibel wäre, könnte man auf den Autor, bekannt durch seine Beiträge für das Satiremagazin Titanic, böse sein, weil er durch seine Geschlechtsumwandlung einen der wenigen Belege dafür versaut hat, dass Frauen auch lustig sein können. Aber wer Sachen schreibt, wie  und hupte wie am Spieß, dem verzeiht man alles. Borowiak ist der Chef, wenns ums Formulieren geht. Super Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rez. 18.11.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T16:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6055322/">
    <title>Kolumnen im Falter September 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6055322/</link>
    <description>&lt;b&gt;WOW!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntagabendstau am Altmannsdorfer Ast ist von je her ein Highlight. Man erhascht immer einen Blick auf einen gelangweilten Nasenbohrer. Letzten Sonntag gings sogar richtig sexy her. Zunächst schlich ich ewig hinter einem Lieferwagen her, mit dem Aufkleber:  Lass mich dich auf meiner Motorhaube betanken, bis du überläufst! Es kostete mich einiges an Charme, mein Auto so an ihm vorbeizuwurschteln, dass ich einen Blick auf den Fahrer werfen konnte. Optisch war der eine Niederlage, daher sehr schlechtes Angebot zum schlechten Pickerl. Traurig staute ich mich weiter und JACKPOT! Neben mir hatte sich einer lieb. Ganz offensichtlich, mit offenem Fenster und er war laut! Es dauerte auch ganz schön. Ich traute mich nicht mein eigenes Fenster zuzumachen, damit er nicht bemerkte, dass ich alles mitkriege. Selten so eine autoerotische Leidenschaft erlebt ohne Rücksicht auf die Umwelt. Doch irgendwann hat ers hingekriegt und er meinte: AAAH! Und er bekam sogar eine Antwort von meinem Hund. Der bellte anerkennend durchs Fenster: WOW! WOW! Der Wixer schaute blöd. Ich kroch schnell weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 2.9.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kitschfalle&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut einer Umfrage der dpa ist das häufigste Motiv für Sex, dass sich der oder die befragte zu der Person hingezogen fühlt. Beachtliche Erkenntnis, was? Da gibts aber eine in meinem Bekanntenkreis, für die ist Sympathie völlig nebensächlich bzw. sogar eigentlich fast störend. Sie macht sich die Herren gerne untertan, vor allem auch die Wichtigtuer, die sie blöd findet. Die bestraft sie dann mit einer ordentlichen Nummer, die Arge. Ob denen diese Demütigung so wahnsinnig zuwider ist, ist zu bezweifeln. Ihr ist das wurscht, Hauptsache sie weiss es. Letztens ist ihr das Dominaverhalten aber gründlich vergangen. Sie zog sich den  langweiligen Anmacher aus der Bar rein (Spruch: Wir kennen uns, oder? Wenn nicht, dann hoffentlich bald. SCHNAAARCH!) Es folgte ein Bestrafungs-One-Night-Stand, der sich gewaschen hat. Am nächsten Morgen stand Frühstück auf ihrem Tisch und ein Zettel, auf dem stand (meiner Meinung nach etwas Rosamunde-Pilcher-mässig): Einen Besseren wie mich kriegst du nicht. Ruf an! Sie ist jetzt platt  und frigide übrigens. Weil so wer macht ihr Angst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 8.9.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Amour Bruland&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Freundin strotzt neuerdings vor Selbstbewusstsein. Sie hat einen Saunaverehrer. Nicht, dass sie jemals ein Wort gewechselt hätten, darum gehts auch nicht. Aber: jedes Mal wenn sie Mittwochs um 18 Uhr die gemischte Sauna betritt, sitzt der schon da. Noch nie war sie vor ihm in der Sauna und noch nie ist sie nach ihm gegangen. Er scheint richtiggehend auf sie zu warten, hält sogar den Platz neben sich frei. Sie setzt sich immer neben ihn. Eh total züchtig, Beine geschlossen. Und dann, langsam, langsam bekommt der Herr einen Ständer. Und der bleibt stehen, bis sie wieder geht. Es sind auch andere Frauen in der Sauna, auch fesche, auch jüngere. Aber den Ständer kriegt er nur bei ihr und für sie. Trotz der Hitze! Das ist ihr exklusiver wöchentlicher Privatständer, ohne Verpflichtungen und ohne Versprechungen. Und der tut ihr gut. Einmal sah sie ihn in Zivil in Geschäftsmannmontur im Kaffeehaus. Er hat sie nicht einmal erkannt, als sie verstohlen zu ihm hinüberglurrte. Aber am Mittwoch drauf wartete er schon wieder auf sie. Sie ist glücklich. Eine Amour bruland, wenn man das so sagen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 16.9.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Orgasmic birth&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte, ich wurde gekeilt. Das Hebammenzentrum in der Lazarettgasse feiert am Freitag 25.9. sein 20jähriges Jubiläum. Freundlich lud mich die Hebamme meines Sohnes und daher Lebensmensch unseres Familienherzens dazu ein, nicht ohne mir die fantastischen Informationsmöglichkeiten Programm aufzuzählen. Man könne dort nämlich alles über die Orgasmic Birth erfahren. Den Orgasmus bei der Geburt. Wow. Wie? Was? Wo war der denn damals, bitte?  Okay, man hat sich sich in komischen Körperhaltungen herumgewurschtelt, dann gab es eine Beckensprengung, und ja, emotionalen Kontrollverlust aufgrund einer Liebesattacke. Aber Orgasmus war da echt keiner dabei. Meine gefinkelte Hebamme meint, es wäre ein Phänomen, das sich erst während der dritten oder vierten Geburt einstellen kann. So, was mach ich jetzt, so als Neugiernase? Das nenne ich Bedürfnisschaffung. Mich noch drei Kinder rausquetschen zu lassen, um dann zu meinen: Oh, naja, bei Dir hats halt nicht geklappt. Aber die Kinder sind dafür fesch. Nanana, ich habs durchschaut! Trotzdem, wer Interesse hat: www.hebammenzentrum.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 23.9.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kombinationsproblem&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztens stand ich im Ankleidezimmer. Kleiner Scherz, ich bin ja nicht Mariah Carey. Also ich stand im Schlafzimmer und zog mich an. Da wurde ich sachte an die Schulter gestippt. Pssst! Erschrick nicht, flüsterte mein Lebensgefährte, aber dein BH und dein Slip passen heute farblich zusammen. Frechheit, oder? Das sagt er mir übrigens in riesigen karierten Boxershorts vom Billa. Aber stimmt schon, es schleichen sich so Unaufmerksamkeiten ein. In den Zeiten, in denen man bis 2 Uhr Nachmittag vögelnd im Bett liegen kann, gehen sich auch stundenlange Epilationsorgien aus. Oder eben tagelange Umkonzeptionen im Kleiderschrank, sodass stylingmässig nichts passieren kann. Tja, und die Sache mit der Unterwäsche, die spielt dann echt ins Beziehungsleben rein. Am persönlichsten wurde die Kombination oben Hui und unten Pfui genommen, d.h. der recht breite blauweiss gestreifte Wohlfühlberger und der knackige schwarze BH. Das ruft beim Partner das berühmte lachende und weinende Auge hervor. Ich habs erlebt. Na gut. Ich werde mich zusammenreissen. Sobald das Kind maturiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 30.9.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T16:42:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6055308/">
    <title>Kolumnen im Falter August 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6055308/</link>
    <description>&lt;b&gt;Lolita&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Sommergeschichten trudeln an mein Ohr. Ein Bekannter urlaubte alleine auf Sylt. Er freundete sich zuerst mit einem deutschen Burschen an und gemeinsam lernten sie Lolita kennen. Langes blondes Haar, langes braunes Bein. Sie verbrachten eine trinkende, flirtende NonStopGaudi-Zeit. Am Tag vor der Abreise bat sie die beiden für den Abend in die Umkleidehütte am Strand. Dort fanden sie Kerzenschein vor, einen Spiegel (!) und eine Matratze. Darauf: Lolita wie Gott sie schuf, abzüglich irgendeines Haares unterhalb des Halses, mit den Worten: Meine Herren, es ist angerichtet. Nach ein wenig Geschmuse und Geschlecke bat sie um die Benützung von Kondomen. Hatten sie keine. Weit und breit auch keine zu kriegen. Da zog sie ihr Kleidchen wieder über ihren haarlosen Körper und sagte: wer so blöd ist, darf nicht ran. Man treffe sich an der Bar. Weg war sie. Er behauptete, sie wären noch lange vor der Umkleidehütte gestanden und hätten ihr nachgeschaut. Und ihre beiden Rohre zitterten leicht im Wind. Ich wills ihm glauben, weil es doch gar so romantisch klingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 5.8.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Seegurkenporno&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund kam zornig vom Tauchen in Kroatien zurück. Er verbrachte aufgrund eines Naturschauspiels seinen sauer verdienten Urlaub in einer trüben Wasserwelt. Er war dort nämlich mitten in den alljährlichen Seegurkenporno geraten. Die Viecher, ansonsten eigentlich im Geschlecht nicht zu unterscheiden, liegen normalerweise am Meeresboden herum wie eben Gemüse. Doch in des Mr. Seegurks Brunftzeit erhebt dieser sich zum Megadildo und beginnt wild aus dem Kopf zu rauchen. Zumindest sieht es so aus, wenn er so seine Spermien verströmt. Frau Seegurke ihrerseits liegt weiterhin herum und wartet, was das Schicksal ihr so in die Genitalien schwemmt. Selten sind Seegurkendamen daher für ihre Leidenschaft berühmt. Für einen Taucher gestaltet sich das Leben unter diesen Umständen nicht sehr aufregend. Wenn hunderte Seegurkenherren wie kleine Schlote ihre Spermien abzusondern, sieht man genau nix. Nightdive  das ist cool. Aber Spermdive? Muss man echt mögen. Sein Geld bekommt man nach so einem Ausflug übrigens auch nicht zurück. Es steht ja auch nirgends: Aussicht garantiert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 13.8.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schäume&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bekannte stand auf ihren Physiotherapeuten. Sie konnte nicht anders, sie dachte sich über die ganze Woche Dinge aus, die er mit ihr so anstellte. Ein gemeinsamer Kinobesuch, der im Koitus in der letzten Reihe endete. Er besuchte die familiäre Gartenparty und zog sie hinunter in den Keller, um sie auf ihrer Waschmaschine zu vögeln. Und dann, in der eigentlichen Therapiestunde passierte genau nix. Er krachte und grammelte an ihrem Gestell herum, rein beruflich natürlich. Sie war derweil gelähmt vor Panik, dass er ihr ihre Geilheit von der Stirn lesen könnte. Bevor ich tief in meine immer sehr sinnvolle Ratschlagkiste greifen konnte, rief sie mich an. Die Stimme war wieder eine Oktave tiefer, völlig frei von Hysterie. Letzte Therapiestunde nämlich kam nach ihr ein junger Mann in die Praxis. Der sah ihr gar nicht verspannt aus. Und schon gar nicht seine Zunge, die er dem Therapeuten zur Begrüssung in den Schlund steckte. So, dachte sich prompt ihr Fremderotikzentrum im Gehirn. Wir beenden nun diesen Beitrag und übergeben bis auf weiteres an die Scham. Auf Wiedersehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 19.8.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Chatterly 2&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beziehungsmidlifecrisis bei einer Freundin. Ihr Alter war ihr zu fad, zu mülltrennend, zu vorhersehbar, zu sehr immer nur genau eben er. Ihr wurde geraten, ihn zu bitten, ihr Liebesbriefe zu schreiben. Darin soll stehen, was er gerne an ihr hat. Und er schrieb. Was für ein Irrtum ihrerseits, von wegen vorhersehbar. Ich habe ein paar Auszüge davon lesen dürfen. Die romantischten Parts waren: Deine Brüste sind gross und eigentlich immer noch ganz in Ordnung, ich finde, Du riechst gut, obwohl Du leider immer noch rauchst. Dein Hintern ist fett, aber ich mag das. Wirklich. Was für eine Frechheit, dachte ich. Wie reagierte meine Freundin darauf? Sie war verliebt! Was für ungeschlachter, unsensibler roher Klotz hat sich da die ganze Zeit unter Ihrer Ehedecke versteckt! Das hätte er sich doch so nie zu sagen getraut. Sie fand das sehr sexy. Sie lebt also nun mit ihrem eigenen Freund Lady Chatterlyhafte Holzfällerfantasien aus. Tagsüber trennt er immer noch fad den Müll, wie immer. Aber nachts, da zwingt sie ihn, ihr von ihrem Hintern zu erzählen. Und dann geht die Post ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 28.8.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T16:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054895/">
    <title>Kolumnen im Falter Juli 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054895/</link>
    <description>&lt;b&gt;Gender Identitys&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmässig unterwegs mit Kind und Hund, wird man viel angesprochen. Bub oder Mäderl? wird da in den Kinderwagen gerufen, was, da es sich um ein ganz besonders männlich-viriles Baby handelt, doch leicht kränkend ist. Von Hemingway weiss man ja, dass seine Mutter lieber ein Mäderl gehabt hätte und ihn als solches erzogen hat. Prompt musste er dann sein restliches Leben ganz besonders vollbärtig draufgängern und permanent rohen Bison mit Whisky runterspülen, damit niemand auf blöde Ideen kommt. Solche Zwangshandlungen möchte man dem eigenen  wie gesagt, ohnehin äusserst männlichen  Baby für später natürlich ersparen. Aber dem permanenten Bub oder Mäderl kommt man nicht aus. Dazu kommt noch, dass der Hund, ein für einen Bullterrier ausgesprochen ätherisch-feminines Geschöpf, seit kurzem eine extra girlie-sexye, kirschrote Halsband-Leinen-Kombi spendiert bekommen hat und seither ausieht wie, naja, Audrey Hepburn in Bullterrier. Trotzdem fragen die anderen Hundehalter: Is eh a Weiwal? Wenn das Vieh jetzt mit seiner Gender-Identität zu hadern beginnt, werde ich wahnsinnig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 1.7.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jagdtrieb&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M. war bei einer jungen Dame abgeblitzt und hat seither Angst vor dem Tod. Also eigentlich nicht richtig abgeblitzt, er hat sie schon mit heimgenommen. Und sie auch ausgezogen. Aber dann, dann gings nicht weiter. Das ist ihm noch nie passiert. Es gibt dafür verschiedenste Erklärungen. Z.B. dass er eigentlich seit kurzem ziemlich verliebt ist in eine andere. Die junge Dame hat er nur aus Gewohnheit angebraten und abgeschleppt. Oder dass er zuviel getrunken hat. Aber er ist jetzt auch über Fünfzig, seit vorgestern. Und auf einmal klappts nicht mehr sexuell. Und jetzt hat er Angst vor dem Tod. Weil seine Liebe finden, keinen Alkohol mehr zu vertragen und über Fünfzig sein und sexuell nicht mehr zu können heisst sesshaft zu werden und sich selber beim Verfall zuzusehen. Das nächste ist dann der Tod. Sagt M. Dann teilte er seine Ängste seiner Liebe mit. Die reagierte gelassen und meinte er könne sich relaxen. Sie werde auch nicht treu sein. Dazu sei das Leben zu kurz. Jetzt gehts M. besser. Die Jagd ist wieder eröffnet. Diesmal auf die verdammten Liebhaber seiner Liebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 8.7.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Gondeltanz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztens konnten wir in einer Gondel gar nicht stören. Wir stiegen ein, verschwitzt nach einer sechsstündigen Wanderung durch die Tiroler Bergwelt, mit lärmendem Kind und stinkendem Hund. Drinnen stand ein Pärchen ineinander verkeilt in einer Art und Weise, dass ich mir bis zur Talstation nicht ganz sicher war ob und was die beiden anhatten, bzw. ob sie zum Schluss noch dasselbe anhatten. Es wurde geschmust, geschmatzt und geschleckt als ob es kein Morgen gäbe. Oder etwa uns. Das Kind war amüsiert über den lustigen Tanz der beiden, der Hund war irritiert wegen der eigentümlichen Geräusche obwohl weit und breit nichts zu Essen da war - und wir waren baff. Diesen Grad an libidonöser Unbeirrbarkeit finde ich schon bewundernswert. Wie lange war das her, dass man so auf seine Umwelt gepfiffen hatte? Beim Aussteigen wurde freundlich gegrüsst, das Paar schwitzte stärker als wir nach der Wanderung. Trotzig blickten wir den beiden nach: na wartet! Nur mehr so ca. 18 Jahre, dann geht bei uns wieder die Post ab und ihr müsst mit Euren zahnlosen Kindern zuschauen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 15.7.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Speisesex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichter sind super, besonders alte. Man muss einem einmal ansehen können, ob man was zu lachen oder zu weinen gehabt hat im Leben. Dieses ganze Botoxgeeumel finde ich deshalb auch sehr schade, es gibt auf den glattgespritzten Stirnen einfach nix mehr zu lesen. Und das ist fad. Im Pinzgau gibt es eine legendäre 98jährige Wirtin, deren fantastisches archaisches Gesicht so viel zu erzählen hat, dass die 2jährige Tochter einer Freundin treuherzig fragte: Mama, ist das ein Tier? Die Pinzgauerin hat sich ihr Gesicht wirklich in jeder Weise erarbeitet.&lt;br /&gt;
Früh zur Witwe geworden führte sie ein langes, hartes, arbeitsames, achtbares Singleleben als alleinerziehnde Mutter. Ein kleines persönliches Lebensmotto jedoch gönnte sich die Kluge: In der Speis, da gibts ka Sünd! Dorthin durften sie der reschen Wirtin folgen, die wackeren Burschen, die knackigen Touristen oder wens halt sonst noch so angeschwemmt hat. Zwischen Mehlsäcken und Einmachgläsern also holte sie sich, was die emanzipierte Frau braucht. Unter anderem die vielen tausend Lachfalten, wies scheint. Und die gute Gesundheit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 23.7.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-22T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054599/">
    <title>Kolumnen im Falter Juni 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054599/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sexzeichen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag sie, diese kleinen Zeichen, an denen man erkennt, dass die Leute Sex haben. Die roten Flecken am Dekollete der Freundin, die bei ihr immer besonders langsam verblassen. Oder das Flascherl mit Olivenöl am Nachkästchen der Bekannten, damits auch nach der Menopause noch flutscht. Der schwule Freund K., der danach immer ein bissl zu viel redet, als würd ihn ein Nümmerchen aufziehen wie so ein Spielzeugauto. Die peppige Frisur der Bekannten in grellem Rotton, deren Gestrüpp am Kopf schon zum resignierenden Alterslook zu werden drohte. Der Onkel, der der Tante nach 40 Jahren noch immer auf den Hintern schauen muss, wenn sie hinausgeht. Die ansonsten sehr pingelige Freundin, die heute ihr T-Shirt verkehrt herum anhatte. Ich kenne einen, der riecht danach immer ausgesprochen lecker nach Marihuana, obwohl er wirklich kein Kiffer ist. Die Nachbarin, die sich mit 48 verstohlen beim Bipa einen Schwangerschaftstest kauft. Die Tochter des Freundes, die nicht mehr pubertierend die Augen verdreht, wenn man ihr ein Kompliment macht, sondern fraulich selbstbewusst strahlt und sagt: Danke! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 17.6.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Bauchgötter&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tun, wenn es Ende Juni ist und die Bikinifigur sich nicht eingefunden hat? Sie mit Verachtung strafen, weil sie immer noch so eine unzuverlässige blöde Kuh ist. Dann geht man ins öffentliche Bad und hängt mutig seine Wampe in die Sonne. So wie die anderen Schmerbauchkumpels. Dann geht man zum Standl und kauft sich ein Eis für den Mut, dann fette Pommes für die Wurschtigkeit, später ein Bier gegen den Durst. Und stellt fest: es geht trotz oder gerade wegen der Bandbreite an möglichen Körperformen recht offen zu im Bad. Weils einfach egal ist. Wahrliche Wabbelkaiser pfeiffen Dickmopsweibis nach. Beachtlich ausgestattete Matronen oder auch Bohnenstangen ohne jeglichen figürlichen Akzent beäugen genauestens was ihnen der Herrgott an Frischfleisch vor die Sonnenbrille schwappt. Bis eine sagt: Schauz! So, und der gehört jetzt original mir. Eine Woche drauf sah ich sie mit ihrem Opfer Zunge an Zunge bzw. Schmerbauch an Bierbauch traut und zweisam unterm Baum sitzen. Also: Pfeiff auf die tolle Bikinifigur. Es lebe die Libido und das Talent für Augenschmaus in erweitertem Rahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 24.6.2009</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T23:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054594/">
    <title>Kolumnen im Falter Mai 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054594/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sauball&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgerechnet die Huber Ulli war nackert im Fernsehen (Name natürlich geändert). Die Übertragung des Life Balles 09 habe ich zunächst nur mit einem mittelaufmerksamen Auge verfolgt. Bis ich die Huber Ulli erspäht habe. Prime time im TV: Megahohe silberne Pumps  und sonst nix ausser blaue Farbe am Körper. Trotzdem, eindeutig, sie wars, jenes Mädel auf der Uni, die schon rot geworden ist, wenn sie jemandem sagen musste, dass sie in einem SEXTETT spielt. Alles was nur den Hauch von Schlüpfrigkeit hatte, hat sie nicht ausgehalten. Man durfte zum Beispiel nicht der ist eher beidlmässig unterwegs sagen, sondern: der dürfte ein bisschen ein Hallodri sein. Eigentlich eine superschöne Frau, die Huber Ulli, aber schwer verzopft. Dachte ich bis gestern. Sicher ist das auch ein Verdienst des Life Balles: massenhaftes verborgene Sau rauslassen. Und die steht dann da zwischen all den anderen für eine Nacht befreiten Säuen und keiner findets komisch und es ist sogar für einen guten Zweck. Das freut mich für die schöne Huber Ulli und ihre wirklich interessante innere Sau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 20.5.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Französisch!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hitze lässt den Leuten sich was Gutes tun. Das konnte man auch im Wiener Augarten feststellen: es wurde gepicknickt zwischen Hängematten. Einer liess sich sogar das Skrotum kraulen, ganz öffentlich, einen Drink in der einen Hand, ein Buch in der anderen. Apropos Hängematte: vor Jahren weilte ich im Waldviertel auf einer der angesagten 2tägigen Wir-sind-Eins-mit-der-Natur Partys. Nach 7 Stunden Nts-nts-ntsMusik gab ich die Hoffnung auf ein anderes Lied auf und stapfte heimwärts durch den Hängemattenwald. Und hörte: Ilfe, ilfe! Freund R. triebs mit einer bezaubernden  richtig: Französin in der Hängematte. Er hatte aber so einen unglaublichen auf der Kante, dass er in ihr und von der Hängematte ummantelt eingeschlafen ist, unweckbar, unbewegbar. Die Arme muss sich gefühlt haben wie ein Würstel in einem Hot Dog. Trotz ihrer pompten wenn auch ziemlich komplizierten Rettung erklärte die Französin dem vertrottelten Autrichien ihre lebenslange Sexverweigerung. Darüber war er weniger traurig als über den neuen Spitznamen, den er seither trägt: Frère Jaques, dormez-vous..?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 27.5.2009</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T23:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054588/">
    <title>Kolumnen im Falter April 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054588/</link>
    <description>&lt;b&gt;Swaffelen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt habe ich extra gewartet bis zur Falterausgabe vor Ostern, um die wahre Geschichte des Mannes zu erzählen, der seiner Freundin ein lustiges Ostergeschenk bieten wollte. Er sass mit seinen Cojones in einem Osternest im Garten, um sich so von seiner Frau finden zu lassen. Leider kam ihr seine erwachsene Tochter aus erster Ehe zuvor. Na, das war vielleicht ein Hallo. So. Geschichte fertig. Stattdessen muss ich unbedingt auf Swaffelen aufmerksam machen, das Wort des Jahres in Holland. Wer swaffelt, schlägt das halb erigierte männliche Geschlechtsteil mehr oder minder zärtlich gegen Körperstellen eines Sexualpartners oder gegen beliebige Gegenstände. Den Holländern taugts! Es wird laut Internet sogar gegen das Taj Mahal geswaffelt! Zum ersten Mal meines Lebens bin ich mit Penisneid konfrontiert. Wo könnte man überall dagegenswaffeln! Gegen die nette Trafikantin! Oder gegen die Niederflur-Bims, mit denen man endlich mit Kinderwagen reinkommt. Der Strache hätte damals im Wald auch swaffeln sollen, statt peinlich Soldat zu spielen. Das hätte bessere Fotos gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 8.4.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fotosex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute erlebte ich was beim Palmers. Ich kaufte mir dort natürlich voll heisse Dessous und auf keinen Fall nur Socken, weil ich etwa zu faul bin, die ewigen Einzelsocken mal zu sortieren. Also beim Palmers war ein älteres Paar so um die 60. Die Frau probierte allerhand neckisches, der Mann durfte in die Umkleidekabine hineinlugen und Oh, wie hübsch! oder Du bist ja arg! murmeln. Dann hörte man ein KLICK! und der Mann machte Fotos auf der Handykamera. Netter Einkaufsbummel der beiden, fand ich. Später, beim Triumph daneben  die hatten auch tolle Socken. äh, Dessous, traf ich die beiden wieder. Wieder ein Gekichere hinterm Vorhang und KLICK, die Fotos. Irgendwann kam die Verkäuferin und man hörte, wie sie dem Mann über die Schulter in die Kabine hineinzischelte: Wir freuen uns sehr, dass sie uns so oft besuchen. Wenn sie Fotos von den Dessous haben wollen, wir haben auch einen Katalog. Oder aber sie kaufen auch einmal was. Dann könnten wir unseren nächsten Katalog finanzieren. Ein Dessousfotofetischpärchen! Mitten in Währing! Da soll noch mal einer sagen, wir wohnen so fad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 23.4.2009&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Pro Arsch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der fünfjährige Sohn einer Freundin ist verliebt in die Familienhaushälterin. Das äussert sich vorrangig dadurch, dass er sie dauernd in den Arsch beisst. Die hat sicher einen Mordsspass daran, so beim staubsaugen oder beim bügeln. Ein anderer Bekannter von mir ist auch arschsüchtig. Er kam nach vielen Modeldates eines Tages mit einer echt nicht sehr attraktiven und eher muffigen Frau daher. Nachdem nach 2 Kindern und vielen Jahren kein Ende der Beziehung abzusehen war, und die Frau immer muffiger wurde, traute ich mich ihn dann irgendwann zu fragen, was genau an der dran ist. Sie ist eine gute Mutter, und also. Naja. Es ist ihr Arsch. Der macht mich fertig. Er wisse, dass das total antifeministisch ist, unwürdig und blöde, aber ihm sei völlig wurscht wie fies sie ist, Hauptsache er kommt an ihren üppigen Arsch ran. Mich hat das ja wieder ein wenig beruhigt. Wenn all mein Charme und meine Schönheit flöten geht  ich kann locker dafür sorgen, dass in der gleichen Relation mein Arsch wächst. Und wer dann nicht reinbeissen will, ist ein oberflächliches Machoschwein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 29.4.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T23:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054567/">
    <title>Kolumnen im Falter März 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054567/</link>
    <description>&lt;b&gt;Swinging Sixties&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex im Alter, nicht wahr. Das ist ja heute überhaupt kein Tabu mehr. Gerade erst sind zwei Filme darüber ins Kino gekommen. Ich weiss jetzt die Titel nicht, aber da sieht man schon, dass das ein Thema ist. Ein Thema, kein Tabu! Und Manfred Deix ist gerade sechzig geworden und ist nach wie vor was? Ein Schweindl, eben. Gratuliere. Trotzdem war ein Freund von mir nicht darauf vorbereitet, jüngst zwei Damen Mitte 60 zu belauschen  unabsichtlich, er schwört! Die hellgelb und rot gemechte erzählte der klassisch lavendelpastell gefärbten vom gemeinsamen Swingerklub-Besuch mit dem Gatten: Rundumadum treibns a olle, i hobs eh nua mit dem Walter gmocht, aber Du kannst da derweil super vorstelln, Du machst es mit am andern. Und das in der Strassenbahn. Laut. Der Freund will ja die Tabus gar nicht zurück. Aber er persönlich würd so was so laut von niemanden hören wollen, nicht von Austrias Next Topmodel, eher auch nicht von den Swinging Sixties Frauen. Das schafft Bilder im Kopf, mit denen er nicht fertig wird. Ich riet zu einem iPod zum Tramwayfahren. Menschen vögeln halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 9.3.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Kusszeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im entzückenden Rockundliebe.de  Forum gibts für die Teenies einen Artikel über Zungenkusstraining. Die Postings drunter sind ein Vergnügen! Von normalen Ängsten  Ich habe Angst, dass ich sabber, wer kann mir helfen? über zwänglerische Sorgen Ich habe noch nie geküsst und wüsste gerne, wann ein Kuss zu Ende ist! bis zu gesellschaftspolitsche Fragen wie Hilfe, ich bin Türke und habe gestern eine Russin geküsst! wird da alles erörtert. Man kann sich dann auch ca. ausmalen, wo die Kommentatoren in gefestigteren Lebensaltern charakterlich so landen werden. Mein Lieblingsposting: Ich bin ein Mädchen, ist das schlimm? Apropos: Wir haben uns damals auch nicht ausgekannt, vor äh, etwa 150 Jahren. Woher auch, der Polster zuhause gab recht dürftiges Feedback. Daher ging unsere  halbe Mädchenklasse eines Tages auf eine Wiese und übte untereinander schmusen. Wer stand Schmiere? Ich. Warum mich keiner mitspielen liess? Weil ich die mit der Zahnspange war. Die feigen Schweine  mit mir schmusen wäre echter Punk gewesen. Und wer ist aber nun die weltberühmte Sexkolumnistin? Eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 18.3.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Schex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Freundin hat ein Problem und das heisst die Schuhe der Anderen. Sie kann sich nicht näher mit jemanden einlassen, der ungeputzte und vor allem abgewetzte Schuhe trägt. Oder alte. Oder schiache. Das fällt ihr sogar in einem 3-Uhr-Früh Barzustand auf. Ein Auge zudrücken geht nicht. Ganz schlimm sind teure Anzüge über billigen Schuhen. Ich habe ihr geraten, eine Onlineplattform zu gründen wie Sex-mit-guten-schuhen.at oder so was, dafür könnte man auch gute Sponsoren finden. Sie will sichs überlegen, immerhin haben ihre Beobachtungen ergeben, dass von 10 Männern 9 nicht auf ihre Schuhe achten. Und so jemand achtet ganz bestimmt auch schlecht auf ihren Orgasmus. Das Argument, dass sie damit künstlich ihre Wahlmöglichkeiten einschränkt lässt sie nicht gelten. Ihre Partner müssen schuhmässig gut performen. Im Gegenzug dafür bietet sie wiederum den Besitz von ca. 150 Paar perfekt gepflegter und ziemlich teurer Schuhe an, die sie durchaus immer trägt. Also nicht alle auf einmal. Aber mindestens ein Paar in jeder Situation, so auch beim Sex. Und darauf wird ja durchaus gestanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 25.3.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sexdruck&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spiegelartikel Pharmafirmen setzen Frauen unter Lustdruck gehts um die intensive Suche der Konzerne nach einer Art Pink Viagra für die Frau, damit die auch lustmässig auf Knopfdruck funktioniert. Hm. Wenn man aus einem katholisch-konservativen Milieu entstammt, sich daher ab der Pubertät in einem links-alternativeren Umfeld verstandener fühlt, findet man sich trotzdem  nach rauschigen unartigen Zwanzigern irgendwann mit einem fixen Partner und einem Kind wieder. Den Job hat man geschmissen. Und ist auf einmal in der gleichen Situation wie die eigene Mutter, man stellt sich nur depperter an, denn die Eltern der 70erjahre Kinder waren nicht so nazihaft überbehütend wie wir heute. Die konnten noch schreien lassen, rechtzeitig abstillen und ihr Sexualleben im Auge behalten! Ich habe mich erkundigt! Unsere Eltern hatten Sex, mitten im Familienleben! Keine Ahnung, wo genau man so ungünstig abgebogen ist, damit man putzend, wickelnd und saumüde dasitzt und auf einmal Zielgruppe für Lustmittelchemie geworden ist! Letztens frass ich ein Glas Nutella alleine auf. Das fand ich geil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 30.3.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T22:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054554/">
    <title>Kolumnen im Falter Februar 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054554/</link>
    <description>&lt;b&gt;Porno im WUK&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehtipp-Service für Valentinstag: für  Verliebte oder zumindest Sexmögende gibts eigentlich nur ein MUST: das Symposion Pornonom  ein Diskurs über Pornografie im Wiener WUK. Ich glaube, es kommt besonders pfiffig bei einer ersten Verabredung daher, wenn man sich dafür Tickets kauft. Wie ist das, steigen wir schon beim Beitrag Alternative Männlichkeit ein, oder etwa bei Kontrasexualität im Café Flesh bzw: Wann eigentlich begann der pornografische Film sich selbst zu dekonstruieren? oder erst bei der Performance My dick is a cock is a dick is a cock - eine Annäherung an das Genitale or just an-other cum-shot. In so einem Rahmen weiss man dann eh sofort, mit wem man sich da grade trifft. Man stoppt gleich ab, ob an den richtigen Stellen gelacht, geflüchtet oder eregiert wird. Also 14. Februar, nicht vergessen. Fangt schon um 17 Uhr an, d.h. es geht sich nach all den Eindrücken in der Nacht bestimmt noch ein privates Nümmerchen aus. Ich gehe ja nicht hin, wegen dem zahnenden Baby daheim. Achja, in dem Zusammenhang fällt mir ein: Gummi nicht vergessen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 4.2.2009&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Stellungnahme&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese mit Bestürzung, dass die Sexstellung Nummer 1 Frau-sitzt-auf-Mann ist. Typisch. Kaum ist die Genderpolizei ausgesperrt, z.B. also aus dem Schlafzimmer, schleichen sich sofort die üblichen Machismen ran. Umgekehrt, also Mann-sitzt-auf- Frau muss gepoppt werden, mindestens genauso oft! Unsinnig, unbequem und relativ ungeil? Wurscht. Es geht hier um Gerechtigkeit. Die zweitbeliebteste Stellung ist dann schon wieder Frau-sitzt-auf-Mann, aber verkehrt herum. Also, ich weiss nicht. Wo wurde die Umfrage gemacht? In der Herrensauna vom Amalienbad, letzten Dienstag, wo eh nur der Schurli, der Vickerl und der Hansä da waren? Ich lese weiter: dann kommt schon die 69erstellung. Wie unbequem ist dass denn? Lauter Streber, ich packs nicht. Oder komme ich auf den nächsten grossen Betrug meines Lebens drauf? So wies das Christkind, später den Lieben Gott nicht gibt und jetzt noch: Löffelchenstellung kann keiner leiden?? Falls hier irgendwer nicht so olympisch unterwegs ist, wie anscheinend die Mehrheit und fragt: Missionarsstellung hält auf Platz 9. Allerdings NACH Sex im Stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 11.2.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pleite macht Sex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einmal sass die Bekannte wieder mit roten Backen und leuchtenden Augen vor mir. So habe ich sie schon lange nicht mehr erlebt. Also wirklich lange, wir sprechen von Jahren, in denen zwei Schwangerschaften und ein Megaumzug in eine andere Wohnung absolviert wurden. Warum? Sie hatte wieder den Sex entdeckt! Nicht den gelegentlichen. Den dauernden, mehrmaligen, abwechslungsreichen. Sie hatte wieder den Sex, den man früher hatte, als man noch die Partner öfter gewechselt hat und somit immer wieder in die anfängliche Sexualhysterie kippen konnte. Ein Verdienst der Weltwirtschaftskrise. Gegen die hatte sie nun echt nichts mehr. Ihr Partner wurde nämlich kürzlich gefeuert. Was also blieb nach dem Streichen aller Hobbys und Mitgliedschaften und Verpflichtungen was Spass machte und gratis war: der Sex, der alte Kumpel. Die Freude kam beim Tun! gluckste sie. Sie sieht positiv in die Zukunft. Weil, wenn ihnen bald auch das Geld für Essen irgendwann knapp wird, dann wird sie schlank auch noch. Ich gratulierte herzlich. Pleite sein macht ein gutes Leben. Wir sind die  Glücksgeneration!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 18.2.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Alter Ego Sex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon wieder mein Redakteur, der Herr Wurmdobler. Schickt mit ein Mail mit dem Betreff: Nachbericht zum Pressefrühstück &quot;Tabuthema Scheideninfektion.&quot;Drucktaugliches (!!)  Bildmaterial der Initiative Gesunde Scheide sowie die Pressemappe der Pressekonferenz finden Sie zum Download im Pressebereich der Website www.gesundescheide.at. Sowas kommt besonders gut, wenn man es um 5 in der Früh liest, auf nüchternen Magen. Obwohl, dazu fällt mir die Geschichte einer Bekannten ein, die behauptete, dass sie den besten Sex ihres Lebens während einer Pilzinfektion hatte. Sie sass mit ihrem Partner im Bett und sie erzählten sich was sie sich gegenseitig Gutes antun würden, wenn sie nur vögeln könnten. Er konnte dabei zwar bequem Hand an sich anlegen, aber auch sie schaffte es, sich so in Rage zu fantasieren, dass sie schliesslich auch was davon hatte. Irgendwann war sie geheilt und fand den drauffolgenden Sex eher Mau. Also erzählten sie sich wieder, was sie tun würden, wenn der Sex weniger mau wäre. Hat funktioniert. Man muss also mit seinem geileren Alter Ego vögeln, dann klappt auch mit dem Orgasmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 28.2.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
REZENSION FÜR DEN FALTER:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charla Muller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
365 Nächte (365 Nights  A Memoir of Intimacy)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein &amp; Aber Verlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine amerikanische Durchschnittsfrau Frau schenkt ihrem amerikanischen Durchschnittsmann Mann zum 40. Geburtstag ein Jahr lang täglich Sex. Der ist schockiert, aber blöd wär er, wenn ers nicht angenommen hätte. Wer denkt, damit ist der Kick off eines neuen Kamasutra der 00er Jahre gegeben, hat sich irren müssen. 365 Nächte ist so eine Art Allen Carr meets Bridget Jones Diaries Sexuallebensratgeber. Der Zeitrahmen ist Juli bis Juni  die einzelnen Monate sind gewissen Themenbereichen untergeordnet, z. B. Sex trotz Kinder, Sex trotz fetter Schenkel, Sex trotz Arbeit, Sex trotz keine Lust und so weiter. Darüber hinaus erfährt man, dass man sich nicht künstlich verschönern lassen muss, um viel zu vögeln. Durchaus amüsante Gedanken sind streckenweise so ausformuliert und mit mehrseitigen Beispielen untermalt, dass einem beim Lesen hie und da doch ein: JA- HA! HABS KAPIERT!! auskommt. Nämlich: Sex muss man öfter machen um ihn mehr zu mögen. Andererseits: Was als langatmig und manchmal auch stilistisch holprig daherkommt, ist vielleicht sogar beabsichtigt. Ähnlich wie Allen Carrs Nichtraucherbibel mit der Message, man brauche den Tschick einfach nicht, bieten die langen Passagen mit den ewigen Wiederholungen, worauf die Autorin hinaus will durchaus gewisse suggestive Qualitäten. Irgendwann drängt sich tatsächlich der Gedanke auf: okay, jeden Tag Sex bringts wahrscheinlich wirklich. Er verbrennt durchschnittlich 200 Kalorien und durchblutet. Er macht auf der Langstrecke daher schön, fit, glücklicher durch Stressabbau und vor allem: öfter geil. Man ist daher bereit für mehr Sex, was wiederum frei macht, weil man sich nicht dauernd denken muss, dass man eigentlich mehr Sex haben sollte. Oder: frei nach Meryll Streep, die in einem Interview auf die Frage, was ihr Sex bedeute, antwortete: Sex is Everything. Gute Idee, das Buch. Schade, dass es ein bisserl fad ist. Ans Eingemachte gehts schon gar nicht. Die Charlotte Roche Jüngerschaft würde in Tränen ausbrechen.</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T22:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054552/">
    <title>Kolumnen im Falter Jänner 2009</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054552/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Fischrettung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo in 2009! Was bisher geschah: eine Bekannte wünschte sich zu Weihnachten von ihrem Liebhaber als Vorgabe etwas, was ihn wirklich unheimlich antörnte. Sie hatte den ganzen Advent über einen Heidenspass dabei, sich vorzustellen, wie er durch die Wiener Dildoshops pilgern musste und sich  ein Genauer ist er ja schliesslich  jedes Sextoy bis ins Detail erklären liess. Und was immer er für sie aussuchte, sie wusste ausserdem auf jeden Fall zu kontern. Sie hatte ihm eine von diesen Penis-Enlargement Systemen bestellt hat  via Direktlink eines der Email-Spams. Dann war er da, der Heilige Abend, von dem sie sich nicht viel Katholisches versprach. Gierig stürzte sie sich auf ihr Packerl: Es war ein Minirock. Noch dazu einer vom H&amp;M in Schottenmuster, also nix Lack oder Leder. Auch in der richtigen Grösse, zu eng war er also auch nicht einmal. Da sass sie nun als Schulmädchenfantasie und er (auch recht freudlos) mit dem Powerenlarger. Und sie waren froh, dass sie sich fürs Nachtmahl einen 40 Euro Alpenlachs gekauft haben, damit irgendwas an diesem Abend erwachsen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 14.1.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sexjobs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Ergebnissen des Durex Sexual Wellbeing Global Survey 2007 mit 26.000 Befragten, nutzen 88% der Menschen, die einen Vibrator verwenden, diesen gemeinsam mit ihrem Partner so der Auszug aus einem Werbetext für Vibratoren. Abgesehen von dem zweifelsohne weltbilderschütternden Ergebnis ist es doch ein cooler Studentenjob, für so eine Global Survey tätig zu sein. Ich meine, ich war ja damals von der faden Jobfraktion und habe für kleine Käseblätter geschrieben oder gekellnert. Ist unsexy. Ich sass nicht high-tech unterstützt in Callcentern und habe 26.000 Leute nach deren Klitoris befragt. Ist schon sexy. Andererseits: immerhin wurde mir später nie mehr so oft an den Arsch gegriffen wie als Kellnerin beim Do&amp;co im Haashaus. Bzw. waren die Essenseinladungen der Lokalpolitiker an die Jungjournalistin nach den Gemeinderatssitzungen in, was weiss ich, Schassklappersdorf an der Isnix, nicht ganz in Richtung politische Diskussionen formuliert. Die kürzeste diesbezügliche lautete: Bist allanich? Host an Hunger? Da wusste ich: ich werds schaffen, so im Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 21.1.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Musikbarometer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Musik und Sex. Man kann auf Eignung des Sexpartners als potentiellen Lebensgefährten schliessen, wenn man ihm beim Vorsichhinträllern zuhört. Die Wahl der Songs sind ja unterbewusst und daher massgeblich entscheidend dafür, ob sich aus einem One Night Stand vielleicht doch ein Lebensphasenzustand entwickeln kann. Merke: trällert der alte Motownsongs: Gut für eine Zeit, auf Dauer zu wehleidig. Led Zeppelins Whole Lotta Love: Manischer Typ, wahrscheinlich Säufer. Alte Totosongs: vermutlich guter Handwerker, aber nicht sehr kunstsinnig. Opernlieder: Kunstsinnig, jämmerlicher Handwerker. Prince, vor der The Artist oder Symbol Zeit: unverbesserlicher Nostalgiker, geht aber freiwillig in Väterkarenz. Macht er Technogeräusche, hat man selber ein Alkoholproblem und war versehentlich in der falschen Disko. Deichkind: man ist selber 14 Jahre alt. Mein Lebensgefährte zum Beispiel hat am ersten Abend eine David Bowie Best Of Show abgeliefert, inklusive Ziggy Stardust und Tin Machine - Zeiten. Ich hätte gewarnt sein sollen. Schlechter One Night Stand, so jemand bleibt.				 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 28.1.2009</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T22:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/6054538/">
    <title>Kolumnen im Falter Dezember 2008</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/6054538/</link>
    <description>&lt;b&gt;Das Zittern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztens ist mir aufgefallen: es zittert keiner mehr beim Knutschen. Eigentlich schon lang nimmer. Als ich so 15 war und samstagabendlich herumschmuste, haben die gleichaltrigen Schmusepartner immer gezittert. War das ein Zittern vor Erregung und mit den Jahren stumpft der Schmuser ab? Oder haben die temperaturabhängig gezittert, weil meistens im Freien geschmust werden musste? Mir fehlt das Zittern, ich fand das erhebend, weil ich es vorsichtshalber zu meinen Gunsten interpretiert habe. Immerhin war ich ja auch gerade in einer sensiblen Phase zur Bildung des Selbstbewusstseins. Ich habe Stunden und Abende damit zugebracht, um dieses Zittern zu provozieren. Manchmal auch bei echt nicht so hübschen, will sagen, also naja, Münder hatten sie zumindest. Für dieses Zittern habe ich fast unaushaltbar stürmische Küsserzungen im manischer Rotation erduldet, oder manchmal auch die eine oder andere bleischwere und dann nix mehr tuende Zunge in meinen Mund ablegen lassen. Alles für das Zittern. Und das gibts jetzt nicht mehr. Naja, es ist Advent, da wird man halt melancholisch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 3.12.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Penis, Penis!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Redakteur beim Falter ist ein Lieber und Guter und mischt sich kaum thematisch in die Sexkolumne ein. Manchmal gibts eine Reaktion so wie Gutes Thema oder Danke! (wenn ich die Kolumne zur Abwechslung nicht am letzten Drücker abgegeben habe). Selten bietet er charmant einen anderen Vorschlag für die Überschrift an, wenn ihm meine gar zu fad erscheint. Aber letztens erhielt ich einen Internetlink und somit einen Vorschlag von ihm. Das Thema muss ihm ein unheimliches Anliegen sein, daher wollen wir es behandeln. Es geht da um Penislängen. Dass die Franzosen die Dicksten hätten (15,48 cm Länge). Die Österreicher sind so im Mittelfeld (14,89 cm).  Schlusslicht sind die Griechen mit 12,18 cm und angeblich auch mit vergleichsweise erschütternden Umfang. Also das erstaunt mich schon, immerhin haben die meiner Erinnerung nach beim Braten die Pappen am meisten offen. Stille Wasser sind oft lang. Ich hoffe sehr, mein Redakteur ist über die Ausführlichkeit der Behandlung des Themas zufrieden. Sein Name ist Christopher Wurmdobler und er ist Deutscher (14,61 cm).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 17.12.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Weihnachtsgurkerl&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann noch Last Minute Geschenketipps geben. Z.B. die After Sex Tissues. In der Beschreibung steht, man könne damit gut zum Abschied winken. Fad, was? Aber jetzt kommts: Man kann einen Abdruck seiner Vagina verschenken. So wie die Abdrücke, wo normalerweise allerliebste Kinderhändchen- und Füsschen zu sehen sind. Wurde mir schon mehrmals via Spam angeboten. Ohne mich jetzt näher mit dem genauen Prozedere, WIE es zu diesem Abdruck kommt auseinanderzusetzen: ich würde sowas sogar verschenken, aber wem? Wer würd sich das aufhängen zuhause? Die Verwandtschaft fällt da aus, entweder würden sie Kunst nicht so schätzen oder die Wände sind eh schon voller Ramsch. Ich käme ungerne dahinter, wenn dieses fantastische Geschenk nicht auf den jeweiligen Kaminsimmsen prunken könnte. Oder auf Omas Nachkastl. Oder etwa sogar irgendwo in Besenkammerln vergammelt. Oh, Mann bin ich sauer, die wissen ja nie nicht jemals zu schätzen, was von mir kommt. Zur Strafe gibts heuer Krawatten für alle. Auch für Oma. Mit kleinen Penissen drauf. Jö, ein Gurkerl! (habe ich erlebt, eines Vatertags.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 23.12.2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-21T22:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/5357260/">
    <title>Kolumnen im Falter November 2008</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/5357260/</link>
    <description>&lt;b&gt;Geschichtserotik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diskussion über den Erotikfaktor der US-Präsidentschaftskandidaten. Wer gedacht hat, da gibts nur 3 Sekunden was zu reden, weil sich eh alle einig sind, dass der Obama geiler ist, hat sich geschnitten. Eine Stimme gabs für den Mc Cain, mit der Begründung, dass der damals, als er an seinem Kriegsheldentum in Vietnam bastelte, doch ein durchaus schneidiger Bursche war. Fand ich interessant. Ich kenne auch wen, die hat sich in den Marlon Brando verliebt, kurz vor dessen Ableben, also in den dicken, alten, Viagra schmatzenden und nicht mehr ganz da gewesenen  weil der doch früher der sexiest man alive war. Der Faktor Faible für gewesene Erotik ist also tatsächlich anturnend. Ich finde das sehr erbaulich. Ich werd ein paar Kopien machen von Fotos von mir als 19jährige auf der Maturareise (Beine: lang und straff, Brust: vorhanden und straff, Bauch: nicht vorhanden, auch straff) - und verteilen. Überschrift: Damals geil, heute zusätzlich gereift. Wie so ein Stinkekäse. Kommt sicher gut, ich bin schon gespannt, wie viele sich verlieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 5.11.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bettzeugen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum erholt man sich von der Brisanz der Meldung, dass die erste iphone-only Porno Seite im Netz aufgetaucht sei, muss man dann noch erfahren, es handle sich dabei aber meist nur um einsame traurige Frauen auf hässlichen Bettlaken. Apropos Bettlaken! Ich kenn eine, jedesmal, wenn sie einen neuen Liebhaber hatte, kaufte sie sich eine neue Bettüberzuggarnitur. So als symbolischen Neuanfang mit dem Mann, den sie darin zu vögeln gedachte. Die alten erinnerten sie a.) entweder an wen unliebsamen oder waren b.) schiach. So kam es, dass sie nun über eine fast vollständige Ikea-Bettzeugdesign Leistungsschau über die letzten 15 Jahre verfügt. Ich habe vor kurzem bei ihr übernachtet. Auf Blumenkopfpolster, an violettem Bettlaken bedeckt mit Zickzackstreifenmuster (rot  scharz  voll Eighties! Igittel!!) Da bekommt mans echt mit der Angst zu tun und nicht mit dem Sex. Ich riet ihr, Ihre Horrorsammlung auf den Mist zu hauen und sich so richtig schöne gediegene Bettwäsche schneidern zu lassen. Macht sie nicht, die praktische Person. Sie behält den Sauhaufen, er erspart ihr das Führen eines Tagebuchs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 12.11.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stadtsex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtväter von Amsterdam vermieten jetzt ehemalige einschlägige Etablissements im berühmten Rotlichtviertel an die Schmuck- und Modebranche, um das Viertel qualitativ aufzumotzen. In den ehemaligen Hurenfenstern gibts jetzt laufmeterweise Designerfetzen und Klimbim. Vermieten heisst auf holländisch verhuren. Fand ich immer schon saukomisch. Das ganze ist eine gute Idee für diejenigen, die dort beim herummieten erwischt werden. Die können dann immer noch einen Schlenker ins nächste Geschäft machen und um teuer Geld das eine oder andere Diadem für die Frau zu Hause kaufen. In Wien wäre diese Inititative wohl ein Rohrkrepierer (Ah! Auch saukomisch in diesem Zusammenhang). Wenn also neben dem Cafe Tschakweline ein Cartiershop eröffnet, ist das eher nix. Der Gürtel bleibt halt der Gürtel bleibt halt der Gürtel. Dort kann man nur Saufen, Musikhören und vögeln eben. Die Geldleute sollen im Ersten bleiben. Alles was dort so verhurt wird, kann sich der klassische Gürtelwalker sowieso nicht leisten. Miete heisste auf holländisch Huur. Mit zwei u. Fad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 19.11.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Afrikanisch&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder glaubt, ich habe eine Fieberblase unter der Nase, aber nein, ehrlich, ich habe mir einen Wolf geschneuzt. Eine meiner Freundinnen riet mir zu Sex als Medizin, das aktiviert die Wohlfühlstoffe im Körper und dient daher der Selbstheilung. Ich kann nun reporten: man kann keinen Sex haben mit so einem Schnupfen, weil man schlicht erstickt. Mit jemand anderes Zunge im Mund und der technisch unmöglich gemachten Nasenatmung war das ein lebensgefährliches Unterfangen. Die produzierten kehligen Erstickungsgeräusche taten ihr übriges dazu, dass der Partner dann auch keine Lust mehr hatte. Übrigens ist der von dem 2sekündigen Annäherungsintermezzo jetzt auch krank geworden und daher stinkesauer. Versöhnungssex gibts keinen, aber wir haben ein paar Ersatzbindungsrituale gefunden. Unser Liebling ist das gemeinsame Durchführen einer Nasenspülung mit Emser Nasenspülsalz. Wunderschöner Anblick. Der Sound, die sich dabei entwickelt, erinnern an Nilpferde. Die erinnern an Afrika. Afrika ist Urlaub und Sonne. Werd noch meinen Enkelkindern von der Romanik zu berichten wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 26.11.2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-30T20:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/5357251/">
    <title>Kolumnen im Falter Oktober 2008</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/5357251/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wintimacy&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oktober, da kann man dann langsam zugeben, dass es Herbst ist. 62 % der Singles wollen jetzt auf einmal einen fixen Sex-Partner. Vorher waren die ganzen 100 % ja volle Pulle zufrieden. Dieser Zustand heisst laut Bildzeitung Wintimacy, die Mischung aus Winter und Intimacy. Man hat auf Grund der zu erwartenden Saukälte vorrangig keine Böcke, um auf die Pirsch zu gehen. Ich schlage folgendes vor (alles selber erprobt): Serien auf DVD kaufen, alle Staffeln. Gleichzeitig mit dem Exfreund wieder Sex haben. Man kann vor lauter fernsehen die Erkenntnis, dass der damalige Trennungsgrund ein gewichtiger war, gut rauszögern. Im Frühling den Exfreund wieder rausschmeissen nicht vergessen (ist mir auch passiert). Oder: Hund anschaffen. Ich habe z.B. gestern einen gar nicht so üblen Typen in der Hundezone gesehen. Er guckte sogar ein wenig interessiert herüber. Und dann sehr desinteressiert weg. Möglich, dass dem Herrn der Anblick meines umgeschnallten Säuglings einen Wintimacy  Anfall im Keim erstickt hat. Er ist wieder gern Single. Schön, dass ich helfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 8.10.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hirnkrampf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wandeln wir auf medizinischen Pfaden. Sie sind nicht weltberühmt, aber es gibt sie: die Orgasmuskopfschmerzen. Das ist nicht etwa die gute alte Migräne, um sich den fad gewordenen Lebensmenschen vom Leib zu halten. Der Orgasmuskopfschmerzpatient bekommt tatsächlich einen explosionsartigen Schmerz in der Birne, wenn er kommt. Eine Ausformung dieser Krankheit ist der Präorgasmuskopfschmerz, der ist angeblich so muskelkaterähnlich. Jaja, die berühmten Kopfmuskeln. Oder ists ein Hirnkrampf? Bizarr. Ganz ehrlich? Das glaubt denen im Ernstfall kein Schwein. Also, ich würd das persönlich nehmen, wenn mein Partner die Wunderdinge, die ich ihm antue mit einem Lass ab, Schatz, ich habe schon wieder meinen Präorgasmuskopfschmerz abwürgt. Ich lese weiters über dieses Phänomen, dass 1. vorwiegend Männer davon betroffen sind und 2. eine passivere Rolle beim Sex den Schmerz aber angeblich lindern würde. Mhm  - ja, mhm  ja. Da klingelts doch! Hinter der Krankheit ist eine Initiative der Stinkfaule-Sexmacherfraktion zu vermuten. Rate daher zu Aspirin oder zu Konditionstraining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 15.10.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Alltagssex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
94 % irgendwelcher Befragten meinten in einem Kasblattl, täglicher Sex sei zu anstrengend. Dazu will ich mal schnellst abgehandelt folgendes kommentieren: NA, SICHER IST DAS ZU ANSTRENGEND, SEIZ NARRISCH!!! Aber: ich kenne eine, die hat täglichen Sex mit dem Partner in ihr Leben integriert wie Zähne putzen. Wurscht, was ist. Sie machen einen Ausflug aufs Land, hatschen kilometerweit  - dazwischen haben sie Sex. Sie gehen hackeln, kommen heim und haben Sex. Jeden Tag. Immer. Seit Jahren. Ich war eigentlich der Meinung, man müsste wenigstens prinzipiell Lust dazu haben, wenn s um Sex geht. Einmal gabs bei den beiden die Monsterkrise, mit beinahe Koffer packen und ausziehen. Ich wurde von der Heulenden zu sich berufen und sie erzählte mir die Unfassbarkeiten, die sie einander an den Kopf geworfen hatten. Aha! dachte ich. This is the end mit dauernd Sex, my friend! Doch dann fügte sie nachdenklich hinzu: Fast hätt ma ned pudat, owa so weit kommts no. Dafür findet sie jeden Tag Auto fahren zu anstrengend. Hat wohl einen Gendefekt mit angenehmen Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 29.10.2008</description>
    <dc:creator>heidilist</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-30T19:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://listig.twoday.net/stories/5357247/">
    <title>Kolumnen im Falter September 2008</title>
    <link>http://listig.twoday.net/stories/5357247/</link>
    <description>&lt;b&gt;Sexbus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Hamburg gibts einen Swingerbus. Ein Doppeldecker, der sexinteressierte Paare auf einer Route aufpickt und in dem es dann rund geht. Ich finde, das ist eine grossartige Idee und schlage vor, das für Wien dementsprechend zu adaptieren. Der 13 A eignet sich dafür zum Beispiel. Nach 20 Jahren benützen der Linie hat man Generationen kommen und gehen gesehen, mit anderen Worten: man sieht immer die gleichen Gesichter. Das eine oder andere attraktive war natürlich auch darunter, da hat man dann während der Fahrt halt ein wenig fernschmachten geübt. Schluss mit dem träumen, machen wir daraus den Swinging Thirteen A! Die brave Omi in der neckischen Combineige, der fesche Typ endlich einmal nackert! Yeah! Aber sicher macht wieder keiner mit. Obwohl, ich eigentlich eh auch nicht, weil die Realität immer schon eine blöde Kuh war und die feschen Typen sich dann als schmerbäuchige Dumpfis rausstellen. Schmachten wir weiter, ist wohl besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 3.9.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Namenssex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Namensgebung meines Sohnes war ein entscheidener Faktor, ob irgendwer mit ihm später mal schmusen würde, wenn er z.B. Oskar hiesse. Oder Karl. Oder Hans. Denn das ist schon wichtig. Man steht so in einer Bar, trinkt sich langsam den Sitznachbarn geil, und kurz bevor man denkt, na  jetzt ist er schon passabel, kommt: Ich bin übrigens der Utz. Oder: Hallo, ich bin der Adalbricht. Machs mir Utz, küss mich, Adalbricht? Geht nicht. Egbert z.B ist auch gruselig. Ich darf darüber abkoffern, ich heisse Heidrun. Grausam, was? Auf das steht höchstens Herr Rosenkranz, aber der dürfte versorgt sein. Eine Bekannte hatte einmal was mit einem Dagobert. Es kostete sie einiges an Konzentration, ihre Fantasie zu zügeln, im Endeffekt war Nomen dann doch Omen und er erwies sich als zwar reiche, doch sexmässig lahme Ente. Wie auch immer. Mein Sohn heisst jetzt also Ferdinand. Damit wird er bis ans Ende seiner Tage der guten Mutti erhalten bleiben. Das war der Plan. Er wirds mir ewig danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 9.9.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sexangst&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Bekannten ist Sex zu intim, sie hat Angst davor. Um eines Tages nicht vereinsamt in ihrer Wohnwabe zu verrotten, wählte sie den Weg ins für ihre Verhältnisse Absurde und nahm sich vor, es pro Woche auf mindestens 1 sexuelle Begegnung kommen zu lassen, wurscht mit wem. Ähnlich habe ich übrigens meine Höhen- und Flugangst versucht zu bezwingen: ich ging Fallschirm springen. Den Sprung habe ich mit Bravour und nur mit einmal vorher kotzen überstanden. Am nächsten Tag fuhr ich, vermeintlich geheilt, im Wiener Prater mit dem Blumenrad und bekam prompt eine amtliche Panikattake. Abstrakte Höhe ist nicht gleich fassbare Höhe. So ergings auch der Bekannten. Die One Night Stands absolvierte sie souverän und sogar lustvoll. Doch dann lernte sie IHN kennen. So mit mögen und aufgeregt sein. Das war vor sechs Monaten. Nicht um die Burg schläft sie mit ihm, dazu ist er ihr zu wichtig. Währenddessen liess sich der Mann schon zwei  mal wegen seines Tennisarmes behandeln  und hofft darauf, dass er ihr unsympathisch wird. Dann klappts auch mit dem Sex.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 15.9.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kein Sex&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gehts nicht. Man hätte gerne, dass das eigene Antlitz bei anderen Menschen Assoziationen auslöst wie: Pantherwoman, von mir aus Zuckerstück oder Honigkuchen. Aber auf keinen Fall: Golatschenpappen. Das denkt man sich, wenn man mein stilisiertes Conterfei im neuen Falter betrachtet. Das bin ich nicht. Ich bin schmalgesichtig und äusserst schön, zumindest wenn ich 6 Wochen auf Urlaub war. Wer soll sich auf diesen Fantasienvernichter einen abrubbeln, bzw. will ich den etwaigen echt nicht kennenlernen. Der Grad der obszönen Brisanz meiner Texte macht auch die Anonymität der Autorin nicht zwingend. Die Frage nach der imagebildenden Marketingstrategie dahinter lässt sich schwer läutern.Wurde doch Carry Bradshaws sexy Räkelfoto auf den Bussen der gängigsten Linien New Yorks präsentiert. Mein Bild da kann man höchstens auf den Rübentransportern am Inzersdorfer Grossgrünmarkt plakatieren, um entweder eine neue Zielgruppe für den Falter zu erschliessen, oder aber auch fernzuhalten. Ich bin gekränkt. Wo ich doch so geil bin. Macht euch diese Woche euren eigenen Sex. Golatschenpappenwoman muss sich sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom 24.9.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
X-Mas Dreams&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Schock unter uns allen aufzuteilen: heute ertappte ich die Besitzerin des Geschäftes gegenüber dabei, dass sie Weihnachtsdeko auspackte. Nach dem ich sie wegen gefährlicher Biorhytmusverstörung angeblökt habe, entdeckte ich dann doch eine allerliebste Geschenkidee. Placeboviagra. Spitze, was? Schenkt man selbiges, passiert dann folgendes: Man verabreicht sie dem Partner und hat mörderisch guten Sex. Danach zeigt man ihm die Packung wo Placebo draufsteht. Er findet zu neuem Selbstbewusstsein und weiss, dass er wieder performed  ohne Hilfsmittel. Und will dann dauernd Sex. Man rätselt wieso das funktioniert, weil eigentlich war es eh Viagra, das hat man jetzt davon. Man tickt nicht mehr so zweisam gemütlich libidomässig, die drauffolgende Krise wird nur einseitig empfunden. Danach verschuldet er die ganze Familie, weil er ein neues Auto kauft und er zieht sich dann peinlich sportliche Sachen an, weil er sich auf einmal urecool vorkommt. Nach der Trennung sagt man ihm, dass es damals eh doch Viagra war, ist ihm aber wurscht, weil er hat eine Neue. Scheissweihnachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kolumne vom äh keine ahnung, Anfang Oktober? ich habe echt einen Durcheinander, au weia....</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 heidilist</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-30T19:51:00Z</dc:date>
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